Beirat
Interessierte, die die Vereinsarbeit kennenlernen wollen oder eignen Themen einbringen möchten, sind im Beirat willkommen. Kontaktaufnahme über die Vorstandsmitglieder.
Next Generation - Netzwerk jüngerer Heimatforschender und Heimatinteressierter
Der Kreisheimatbund Olpe e.V. hat ein Netzwerk jüngerer Menschen initiiert, die sich für Projekte und Forschungen zur Geschichte, zu Natur und Landschaft, Kultur oder Gesellschaft im Kreis Olpe interessieren:
Wer ist dabei?
Jüngere Menschen (bis um die 35 Jahre)...
o die sich beruflich oder in ihrer Freizeit mit den o.g. Themenfeldern befassen,
o die allein oder mit anderen in ihrer Kommune, in örtlichen Organisationen, Vereinen oder Unternehmen aktiv sind und gerne mal über den Tellerrand hinausschauen,
o die sich vernetzen möchten und vielleicht mehr daraus machen wollen.
Was leistet das Netzwerk und der Kreisheimatbund Olpe für Interessierte?
Man kann…
o andere jüngere Aktive und Forschende zum Kreis Olpe kennenlernen, die in oder außerhalb der Region leben/arbeiten,
o die eigenen Themen einem interessierten Publikum vorstellen und Impulse dazu bekommen,
o neue KooperationspartnerInnen, MitstreiterInnen und Fördermöglichkeiten finden,
o Möglichkeiten ausloten, wie die eigenen Themen ein größeres Publikum erreichen können,
o mehr über die bestehenden Strukturen im Kreis Olpe erfahren, um sie für sich und die eigene Arbeit zu nutzen.
Was bisher geschah...
Bei ersten Treffen des "Netzwerks Next Genration“ am 17. Mai in Oberhundem und am 11. Oktober 2025 in Heinsberg haben sich über 20 jüngere Menschen mit den Vertreterinnen des Vorstands getroffen, sich untereinander vernetzt, ihre Themen und Interessen vorgestellt und die Arbeit des Kreisheimatbundes kenngelernt. Unter den jungen Heimatinteressierten entstanden erste Ideen für zukünftige Projekte – die Motivation ist groß, gemeinsam die Heimatarbeit im Kreis Olpe zu bewegen! Ein Bericht zum Treffen in Oberhundem von Marie Sprenger und Dr. Roswitha Kirsch-Stracke, einige Impressionen dieses vielversprchenden Auftakts sowie ein Bericht über den Tag in Heinsberg von Martin Stamm geben einen ersten Eindruck davon, was das Netzwerk attraktiv macht..

Einladung zum Mitmachen...
Wer sich für die Geschichte der Region, für Baukultur und Lebensweise, Natur und Landschaft interessiert, ist herzlich eingeladen sich zu beteiligen und zu den nächsten Treffen der „Next Generation“ dazu zukommen.
Kontakt und Anmeldung:
Kreisheimatbund Olpe e.V.
AG Next Generation des Kreisheimatbundes Olpe
Susanne Falk, Tammo Fuchs, Antonius Klein und Stephan Schlösser
Tel.: 02721 840335, falk@kreisheimatbund-olpe.de

Offene Heimat-Werkstatt
Seit 2016 führt der Kreisheimatbund einmal im Jahr zusammen mit der Volkshochschule des Kreises Olpe die "Offene Heimat-Werkstatt“ durch. Sie hat sich zu einem gefragten Angebot entwickelt. Auch interessierten Nichtmitgliedern steht die dreitägige Veranstaltung offen.
Die Offene Heimat-Werkstatt bietet Interessierten die Gelegenheit, sich ihrer Heimat entdeckend und forschend zu nähern und dazu notwendiges Handwerkszeug aus unterschiedlichen Disziplinen kennen zu lernen, z.B. Archivkunde, Bau- und Kunstgeschichte, Ökologie, Archäologie. Die Teilnehmenden lernen unter fachkundiger Anleitung vorwiegend durch eigenes Tun.
In den letzten Jahren hat sich ein Wechsel zwischen Drinnen- und Draußen-Angeboten entwickelt. Je nach Themenfeld wurden die bisherigen Werkstätten gemeinsam mit Partnern aus den Kommunalarchiven, der Denkmalpflege, der Unteren Naturschutzbehörde oder der LWL-Archäologie angeboten.
- Neunte Offene Heimat-Werkstatt (2025): Einfühung in die Technik der Obstbaumveredlung Bericht
- Achte Offene Heimat-Werkstatt (2024): Von Feuersteinen und Wallburgen. Streifzüge durch die archäologische Fundlandschaft des Kreises Olpe Bericht
- Siebte Offene Heimat-Werkstatt (2023): Wissenschaftliches Arbeiten und Publizieren. Handwerkzeug auch für die Heimatarbeit Bericht
- Sechste Offene Heimat-Werkstatt (2022): Vegetation lesen und verstehen. Was Zeigerpflanzen über ihren Standort und seine Geschichte erzählen Bericht
- Fünfte Offene Heimat-Werkstatt (2020): Baukultur und Denkmalpflege im Kreis Olpe. Gebäude aus drei Jahrhunderten kennenlernen Bericht
- Vierte Offene Heimat-Werkstatt (2019): Kulturlandschaft lesen und verstehen. Spuren des Wiesenbaus im Wendener Land (ausgefallen)
- Dritte Offene Heimat-Werkstatt (2018): Kulturlandschaft lesen und verstehen auf Wanderungen mit historischem Kartenmaterial Bericht
- Zweite Offene Heimat-Werkstatt (2017): Lesen unterschiedlicher handschriftlicher und gedruckter Schriftquellen, systematisches und strukturiertes Ablegen und Verzeichnen von Bildern, Textdokumenten und anderem Sammelgut Bericht
- Erste Offene Heimat-Werkstatt (2016): Zum Umgang mit Schriftquellen, Fotografien, Karten und Gegenständen. Zugänge zur geschichtlichen Heimatarbeit, Methoden und Hilfsmittel Bericht
Wettbewerb "Heimat lebt!" für SchülerInnen und Studierende JETZT BEWERBEN!

Wettbewerb „Heimat lebt!“
Zum achten Mal schreibt der Kreisheimatbund Olpe seinen Wettbewerb für junge Menschen aus. Er richtet sich an Schülerinnen und Schüler sowie Studierende, die sich im Rahmen ihrer Projekt-, Fach- oder Abschlussarbeiten mit Themen aus dem Kreisgebiet befassen. Zum vierten Mal sind auch Grundschulklassen angesprochen, die sich mit Projekten im Klassenverband bewerben können.
Das bisherige Interesse am Wettbewerb, die Anzahl und die thematische Breite der seit 2016 eingereichten Arbeiten ermutigen den Kreisheimatbund Olpe zur Fortsetzung seines Wettbewerbs. Er will kreative und forschende Leistungen zu Themen aus Geschichte, Landschaft, Kultur und Alltagsleben im Südsauerland auszeichnen.
Junge Menschen sollen motiviert werden eigenständig zu recherchieren, Quellen auszuwerten und in Fach- und Projektarbeiten an Schulen, in Seminar-, Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten an Hochschulen lokale Themen sichtbar zu machen. Der Preis würdigt selbst erarbeitete Beiträge, die einen echten Mehrwert für regionale Geschichtskultur, für Naturschutz und Landschaftspflege, für Vereine und Archive bieten. Überragende Arbeiten werden ausgezeichnet und ihre Ergebnisse ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit gebracht.
Anliegen und Ziel
Ziel des Wettbewerbs ist also zum einen, Wissen über das Südsauerland zu mehren. Gerade in Zeiten Künstlicher Intelligenz (KI) setzen schulische und studentische Arbeiten, die zu individuellen Themen und Untersuchungsräumen wie hier dem Kreis Olpe angefertigt werden, ein Statement für kreative, eigenständige Forschung. Zum anderen, so die Erfahrung, fördert die inhaltliche Beschäftigung mit dem Kreis Olpe die Bindung an die Heimatregion.
Themen, Methoden, Darstellungsformen
Jede fachliche Ausrichtung ist möglich, wenn dabei der Kreis Olpe als Ganzes oder in Teilen als Untersuchungsgegenstand erkennbar ist. Die Themen können beispielsweise aus der Biologie, Geografie, Geschichte, Politik, aus den Sozial- oder den Sprachwissenschaften gewählt werden. Studentische Arbeiten aus angewandten Fachgebieten wie beispielsweise Land- und Forstwirtschaft, Landschaftsplanung, Architektur, Städtebau, Regionalentwicklung oder Wirtschaft sind besonders willkommen.
Prämierte Arbeiten der vergangenen Jahre befassten sich unter anderem mit dem Leben und Leiden der hiesigen Bevölkerung und der Soldaten im Siebenjährigen Krieg, mit jüdischem Leben in Attendorn am Beispiel der Geschwister Stern, mit dem Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses und seinen Opfern im Kreis Olpe, mit den Folgen der Klimaveränderungen auf den Holzpreis in der Gemeinde Kirchhundem, der Vermittlung von Kulturlandschaft an Kinder im Grundschulalter, der Architektur des Rathauses Olpe als Fragment einer vergessenen Utopie oder mit dem Wend'schen Platt als Sprachinsel in Nordrhein-Westfalen.
Die Forschungs- und Quellenarbeit kann sich z.B. beziehen auf Recherchen zu einem engeren Thema mit Archiv- oder Zeitungsquellen, es kann ein biografisches Portrait einer lokalen Person angefertigt werden, sehr willkommen sind Zeitzeugen-Interviews (Aufzeichnung und schriftliche Auswertung). Denkbar sind ebenfalls die Dokumentation eines lokalen Objekts, Gebäudes oder Vereins oder auch der Wandel eines Landschaftsausschnittes im Spiegel von eigenen Art- und Biotop-Erfassungen, (historischen) Karten oder Fotografien.
Neben den klassischen Darstellungsformen in Text und Bild werden auch Arbeiten angenommen, die an den Schulen und Universitäten in anderen Formaten angefertigt wurden, etwa Video-Dokumentationen, Podcasts, Fotodokumentationen (mit Kontextrecherche), interaktive Karten oder Ausstellungskonzepte, Comics (Graphic Novel) mit lokalhistorischer Grundlage, Arbeiten in Social-Media-Formaten (Instagram-Reel, Kurzfilm).
Grundsätzliche Qualitätskriterien
Für jeden Beitrag gleich welcher Form gilt: er muss
- eigenständig entstanden sein,
- lokalen Bezug zum Kreis Olpe haben,
- Quellen sauber belegen (Archiv, Zeitzeugen, Literatur, Online-Quellen)
- Ergebnisse verständlich präsentieren.
- KI-Werkzeuge dürfen nur unterstützend genutzt werden. Der Kern der Arbeit (Recherche, Analyse, Interviews, Foto/Video-Material, Darstellung) muss selbst erhoben sein.
- Die Arbeiten sollen aus den Schul-bzw. Studienjahren 2024/25 bzw. 2025/2026 stammen und bis zum 30. Juni 2026 abgeschlossen sein.
Einzureichende Unterlagen
- Der Beitrag selbst (Dateiformate PDF,MP$, WV/MP3, Bildformat, Weblink...)
- Kurze Projektbeschreibung (max. 1 Seite) mit Thema , Ziel, Vorgehen und verwendeten Quellen,
- Erklärung der Eigenständigkeit und des Umgangs mit KI,
- Name, Schule, betreuende Lehrkraft bzw. Universität und Fachbereich
Bewertung
Die Bewertung erfolgt durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des Kreisheimatbundes Olpe. Je nach Themenfeld werden zusätzlich externe Fachleute herangezogen.
Preise
Wird eine Grundschulklasse ausgezeichnet, so erhält sie einen "Erlebnistag". Die drei Erstplatzierten der Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5, bzw. Klasse 10 , ebenso der Studierenden erhalten eine Urkunde und ei Preisgeld zwischen 75 und 200 €.
Die Preisträgerinnen und Preisträger werden vor der Mitgliederversammlung des Kreisheimatbundes Olpe am 5. Oktober 2026 bekanntgeben und ausgezeichnet.
Einsendeschluss
Für Grundschulen 31. März 2026 , für weiterführende Schulen und Hochschulen: 30. Juni 2026
Kontakt
Kreisheimatbund Olpe
z. Hd. Tammo Fuchs
Stadtarchiv Attendorn
Kölnerstr. 12
57439 Attendorn
E-Mail: T.Fuchs@attendorn,org
Historische Kulturlandschaften
Natur und Landschaft in ihrer historisch gewachsenen Eigenart sind prägende Elemente dessen, was wir als Heimat empfinden. Der Kreisheimatbund unterstützt die Erforschung und Erhaltung historischer Landnutzungsformen im Kreis Olpe – als Beitrag zur Erhaltung unseres kulturgeschichtlichen Erbes und als Beitrag zur Erhaltung und Förderung der biologischen Vielfalt.
Über die museale Archivierung und Erhaltung des "Gestern" hinaus nimmt der Kreisheimatbund dabei den Erfahrungsschatz vergangener Generationen in der Landnutzung und dessen Übertragung auf die Herausforderungen der Zukunft in den Blick. In diesem Zusammenhang bietet er den Trägern beispielhafter lokaler Projekte eine Informations- und Kommunikationsplattform.
Erfassung historischer Kulturlandschaftselemente:
Meldebogen Kulturlandschaftselemente (blanko)
Meldebogen Kulturlandschaftselemente (Muster)
Beispielhafte lokale Projekte:
Reaktivierung einer Wacholderheide in Wenden-Schönau
Denkmalpflege
Die Beschäftigung mit der Erhaltung und Pflege bedeutender kultureller Zeugnisse ist nicht nur eine Aufgabe staatlicher Stellen, sondern gehört auch auch zum Selbstverständnis vieler Heimatvereine. Gleichwohl handelt es sich um ein überaus komplexes Themenfeld, das professioneller Begleitung, insbesondere aber einer engen Zusammenarbeit zwischen den Eigentümern bzw. Nutzern von Denkmälern und den staatlichen Stellen sowie privaten, um den Erhalt von Denkmälern bemühten Organisationen bedarf. Die Förderung dieser Zusammenarbeit und des fachlichen Austauschs ist ein besonderes Anliegen des Kreisheimatbundes Olpe.
Mit der Tagung zur Denkmalpflege im Kreis Olpe hat er dazu eine Beteiligungs- und Diskussionsplattform ins Leben gerufen.
"Zum Umbau von Altbauten: weiternutzen, umnutzen oder abreißen?" (Südsauerland – Heimatstimmen aus dem Kreis Olpe, Folge 238, März 2010, 6,3 MB)
Heimat macht Schule
"Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.", sagt das alte Sprichwort. Lernen ist mehr als die bloße Aneignung von Wissen und Fähigkeiten, die einem später ein berufliches Auskommen sichern sollen. In der Zeit des schulischen Lernens vollzieht sich ein wesentlicher Teil der Persönlichkeitsausbildung eines Menschen. Schulische Inhalte und schulische Kultur prägen die Art und Weise, in der junge Menschen an das Wahrnehmen von Verantwortung für Ihr Leben und für ihre Umgebung herangeführt werden.
Wenn dem so ist, sollte es auch und gerade im Zeitalter der Globalisierung eine wichtige Aufgabe sein, junge Menschen für Geschichte und Gegenwart ihrer unmittelbaren Umgebung zu interessieren und zu begeistern.
Die Rubrik "Heimat macht Schule" möchte Lehrern aller Schulformen Anregungen und Hinweise zur Herstellung eines lokalen Bezugs bei der Umsetzung ihrer Lehrpläne bieten. Die Spanne reicht von Quizvorschlägen für den Sachunterricht in der Primarstufe, über Aufsätze, Literaturlisten und Exkursionsziele bis hin zu Themenvorschlägen für Projekte und Facharbeiten in der Sekundarstufe II.
Liebe Lehrerinnen und Lehrer! Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Vorschläge zu Unterrichtseinheiten mit heimatkundlichem Bezug anderen mit und profitieren Sie wiederum von dem Wissen und den Erfahrungen ihrer Kolleginnen und Kollegen. Die Rubrik "Heimat macht Schule" bietet dazu das geeignete Forum.
Unter folgenden Links finden Sie erste Anregungen und Angebote:
Lernwerkstatt Grundschulen
Arbeitskreis "Familienforschung"

Der Arbeitskreis trifft sich regelmäßig vierteljährlich in Olpe im Alten Lyzeum. Wir sind Frauen und Männer, von denen viele über eine große Erfahrung in der Ahnenforschung verfügen. Aber auch "Neulinge“ in diesem schönen Hobby werden gerne aufgenommen und beraten. Bei den Treffen tauschen wir Erfahrungen und Daten aus, besprechen ein vorgegebenes Fortbildungsthema, gelegentlich werden Referenten eingeladen.
Die Kontaktadresse und eine erste Übersicht zu Mitgliedern und Themenschwerpunkten finden Sie hier.