Die Arbeitsergebnisse der 9. Offenen Heimat-Werkstatt, Teil 2, werden am Freitag, dem 19. Juni begutachtet. Am 27. und 28. Februar wurde die erfolgreiche 9. Offene Heimat-Werkstatt zur Obstbaumveredlung fortgesetzt, wiederum in Kooperation mit dem Heimatverein für das Drolshagener Land e.V.. In diesem Jahr geht es um die Veredlungsmethode der „Kopulation“.
Nachdem Leo Trumm, zertifizierter Obstbaumpfleger, im vorigen Jahr 2025 eine allgemeine Einführung in die Obstbaumveredlung gegeben hatte, bei der alle Teilnehmenden die Methode der Rindenpfropfung eigenhändig durchführten (s. HSO Folge 300, S.327-329), sollte in diesem Jahr das Kopulieren erlernt werden. Im Unterschied zur Rindenpfropfung, bei der ein dünnes Edelreis auf eine kräftigere Unterlage aufgebracht wird, sind bei der Kopulation Unterlage und Veredlungsreis annährend gleich dick. Die größere Schnittfläche ermöglicht eine stabilere und bessere Verbindung. Diese Methode kann auch im Spätwinter durchgeführt werden.
Mit acht Teilnehmenden war der Kurs ausgebucht. Jede teilnehmende Person führte eine Veredlung durch. Nach dem offiziellen Teil veredelte Leo Trumm mit einigen Beteiligten, die Edelreiser eigener alter, teils bereits vergreister Apfelbäume mitgebracht hatten, auch noch diese.